Stimmen zu Ekkelins Knecht

    Sascha Keilholz
    15.12.2008
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    Filmkritiker

Die Detailgenauigkeit, was Schauplätze, Kostüme und Mundart betrifft, verschlägt einem in Anbetracht eines so günstig, unter semi-professionellen Umständen realisierten Films geradezu den Atem. Wer sich für ein mögliches Lebensgefühl und soziale Umstände im Fränkischen um 1400 interessiert, stößt in Ekkelins Knecht auf eine Fundgrube....Was den Film neben dem Abschied von Glanz und Glamour im Dekor dennoch mit Lancelot, Ritter der Königin (Lancelot du Lac, 1974) verbindet, ist sein Sperren gegen die Verknappung sozialer und historischer Prozesse. Ekkelins Knecht ist ganz deutlich zu lesen als ein politischer und aktueller Film, der sich mit gesellschaftlichen Umwälzungen und Prozessen beschäftigt...Insofern ist ein solch eigenwilliges und mutiges Projekt, das hierzulande seinesgleichen sucht, vermutlich gerade auf DVD eine Entdeckung wert, fernab vom großen Kino, das es nicht sein kann und ja auch nicht sein will. 

    Emilia Müller
    24.03.2008
    Bayerische
    Wirtschaftsministerin

Besonders beeindruckt mich, dass es nicht bei der Idee geblieben ist...
Sie zeigen damit, was möglich ist, wenn Kreativität, Mut und Durchsetzungswillen zusammen treffen... Dann lassen sich auch die anspruchsvollsten Projekte gut und erfolgreich verwirklichen...

    Brigitta Brunner
    30.05..2008
    Regierungspräsidentin
    der Oberpfalz

Der Film "Ekkelins Knecht" ist vom Anfang bis zum Ende wirklich beeindruckend.
Von der Ausstattung bis zur grandiosen schauspielerischen Leistung - und das bei einem wirklich kargen Budget - hat mich alles beeindruckt. Ein Geheimnis dieses tollen Films dürfte das unglaubliche Engagement aller Mitwirkenden sein.
Wer sich diesen Film entgehen lässt, hat etwas versäumt!

    Dr. Andrea Schindler
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters

Uns als Mittelalterphilologen hat der Film sehr angesprochen, man merkt einfach die Kenntnisse dahinter und die Liebe zum Detail. Was uns natürlich besonders gefällt, ist das Thematisieren des Erzählens durch den Pfeifer bzw. der Entstehung von "Legenden" schon zu Lebzeiten eines Protagonisten! Das ist für uns Philologen neben allem anderen Mittelalterlichen ein besonderes Highlight.

    Barbara Barbaryka
    21.05.2008
    Weismein

An den Film denke ich immer wieder wie an ein Schema, an ein Muster, an ein Gleichnis ... Ekkelin stellt sich über die Gesetze, die Moral, die Menschlichkeit. Sowas sucht und findet der Mensch immer wieder. Dann verbrennt er Bücher und Menschen, bevor er selber draufgeht... Die Schauspielkunst war perfekt... Man kann den Film auf drei Ebenen verstehen: Als Ritterfilm, als Film über den Untergang des Rittertums und als Film über die Verführbarkeit und über die Verführung.

    Helmut Heimdörfer
    16.05.2008
    Trostberg

Meine herzlichsten Glückwünsche zu diesem unglaublich gelungenen Film.
Die Haupt- und Nebenrollen waren ausnahmslos hervorragend besetzt. Die Story war überzeugend und hochdramatisch. Die Umsetzung mit Schnitten, Überblendungen, diesem leichten Braunton und dieser Wahnsinns-Musik erzeugte eine wunderbare Kinostimmung.
Ich habe schon ewig nicht mehr erlebt, dass das Kinopublikum bis zur letzten Sekunde des Abspanns atemlos in den Sesseln saß -  Sie haben's mit "Ekkelins Knecht" geschafft.

    Stephanie Burger
    14.05.2008
    IT Inkubator Ostbayern GmbH

...zunächst möchte ich Ihnen mein Kompliment aussprechen zu "Ekkelins Knecht". Ich habe daran geglaubt, dass der Film gut wird - aber meine Erwartungen wurden noch übertroffen!

    Gerhard Flegel
    11.05.2008
    Nürnberg

...als begeisterter Geschichtsfan - vor allen Dingen auch der Nürnberger Geschichte - habe ich mir letzten Mittwoch den Film angesehen. Das war echtes Kino. Weit weg von den so genannten Mittelaltermärkten und Ivanhoe-Filmen. So stelle ich mir Mittelalter vor. Trotz niedrigem Budget ist ein sehr eindringlicher, hervorragender Film entstanden. Besten Dank dafür.

    Maxi Unterhuber
    09.05.2008
    Staatl. Realschule Trostberg

Nach dem Vortrag, den Sie, Peter Klewitz an unserer Schule am 09.05.2008 gehalten haben, habe ich mich schon richtig auf den Film gefreut. Der Film beschreibt fantastisch, wie Ekkelin und seine "Bande" gelebt haben. So Real, nicht so wie bei den schlechten Ritterfilmen wo alles so langweilig ist. Er war so Spannend und gut. Ekkelins Knecht war einer der besten Filme, die ich gesehen habe und davon der beste Ritterfilm.

    Tine  Weigl
    09.05.2008
    Pädagogin
    Bad Abbach

Ich war heute in deinem Film und wollte dir nur sagen, dass ich ihn klasse finde. Die ruhige Erzählweise gefällt mir sehr gut. Ich musste immer an den Bergmann-Film "Das siebte Siegel" denken...

    Gerhard Heegen
    08.05.2008
    Pressesprecher
    Handwerkskammer Nb/Opf

Herzlichen Glückwunsch! Das ist großes Kino und der Verfall des Rittertums ist fabelhaft dargestellt und inszeniert. Mit diesem Film wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg. Es wäre sehr verdient, wenn das Werk auch Auszeichnungen erhielte.

    Siegfried Hauff
    29.07.2008
    Regional Manager I LEGO Central Europe

Ein wirklich klasse Film!
Als reenactors (Darstellung erste Hälfte 14. Jahrhundert, Albrecht 1. von Wolfstein/Neumarkt) haben wir uns über die Detailfreude und Authentizität sehr gefreut. Keine "Hollywut-Charaktere" oder "- Handlung", sondern deutsche Geschichte zum Miterleben.
Viele unserer Freunde und meiner Arbeitskollegen wollten wissen, wie es sich mit der Darstellung verhält. So riet ich ihnen zu vergleichen: Königreich der Himmel und Ekkelins Knecht. Das Votum war eindeutig: Punktsieg für Ekkelins Knecht. (Ein Kettenhemd wirft nun mal keine Falten und Blendax gab's auch nicht ;-) )

Es ist erstaunlich und macht Hoffnung, daß man mit wenig Etat einen stimmigen Film machen kann, der durch eine gute Story, eine dichte Stimmung und durch Authentizität überzeugt...

    Dr. Maria Baumann
    07.05.2008
    Kunstsammlungen des Bistums Regensburg

Ich gratuliere Dir zu diesem Film!
Ich bin sehr beeindruckt; er hat mich gefesselt und berührt. Es ist ein wirklich guter Film, der Erfolg verdient hat. ...

    KulturKüche
    02.05.2008
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Mit einfachsten Mitteln schafft es das gesamte Ekkelin-Ensemble, das ehrenamtlich vor und hinter der Kamera tätig war, einen Film ins Kino zu bringen, der statt Pathos und Ritterromantik glaubhaft damaligen Zeitgeist vermittelt ...  und so kann jeder Zuschauer für sich letztlich sogar der Frage nachgehen, wie es eigentlich heutzutage um die Rechte der kleinen Leute bestellt ist ...

    Kino Aktuell
    01.05.2008
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Rittertod auf dem Richtplatz
Die beachtliche fränkische Produktion „Ekkelins Knecht“...nimmt ihren Titelhelden ernst, wird nie banal und bietet über die komplette Laufzeit Kurzweil abseits der gängigen Hollywood-Hochglanzästhetik...

    Kino-Kino
    01.05.2008
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Ekkelins Knecht Ein Filmprojekt der besonderen Art
Die ... Geschichte bemüht sich um größtmögliche Authentizität und bietet handgemachtes Kino fernab von Hollywoods Historienschinken.

    Kino-Zeit
    01.05.2008
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Ein Ritterfilm aus Deutschland?
Das gab es schon lange nicht mehr. Statt übergroßem Heldenmut setzt das engagierte Filmteam ... auf Zwischentöne, sorgsam ausgearbeitete Figuren und auf eine Geschichte ... zwischen Mythos und gesellschaftlicher Realität.

    Film-Dienst
    01.05.2008
    Felicitas Kleiner
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Noch erfreulicher als die Tatsache, dass hier ein verwegenes deutsches Genre-Projekt realisiert wurde, ist, dass die Produktion trotz eines minimalen Budgets wesentlich mehr darstellt als ein Hauen und Stechen im historischen Gewand: eine melancholisch-spröde altfränkische Mär vom Niedergang des Mittelalters und dem Heraufdämmern der Neuzeit, ohne typische Gut-Böse-Schemata. Per Off-Stimme als Bericht eines fahrenden Sängers aufgerollt und mit einer Exposition, die das Ende bereits vorwegnimmt, ist dramaturgisch angelegt, dass es sich eher um einen Abgesang als um eine schlichte Abenteuergeschichte handelt... Den Dialogen merkt man dessen Erfahrungen als Autor für Festspiele und Klassiker-Adaptionen an; ohne übertriebene Antikisierungen gelingt es ihm, sprachlich jenes Schweben zwischen realer Geschichte und Sage zu erzeugen, das die Atmosphäre des Films prägt und zu dem beispielsweise auch die Überblendungen beitragen, die die kantige zeitgenössische Wirklichkeit ins Fließen bringen. Schade, dass der Film zum Kinostart zunächst nur in einigen Spielstätten in Bayern zu sehen sein wird; trotz des regionalen Stoffs wäre dem ambitionierten Film die überregionale Wahrnehmung zu gönnen.

    Widescreen
    Vision

    28.04.2008
     

Low-Budget-Abenteuerdrama über den fränkischen Raubritter Eppelein von Gailingen
... erweist sich Ekkelins Knecht als ambitioniertes Liebhaber-Projekt ... die Liebe zu Details ist bemerkenswert.

abenteuerfilm2Peak 15Eine Koproduktion mit der